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Was ist EXIF? Der Standard einfach erklärt

Der umfassende Leitfaden zum Exchangeable Image File Format, das weltweit von Kameras, Handys und Fotosoftware genutzt wird.

Wichtigste Erkenntnisse
  • EXIF (Exchangeable Image File Format) standardisiert technische Kameradaten in digitalen Bilddateien.
  • EXIF-Tags erfassen Geräteinformationen, Belichtungsparameter (ISO, Verschlusszeit, Blende) und Zeitstempel.
  • Originaldateien behalten alle EXIF-Einträge intakt, bis diese gezielt bereinigt oder gestrippt werden.

Haben Sie sich je gefragt, woher Fotoverwaltungsprogramme genau wissen, wann und mit welchen Kameraeinstellungen eine Aufnahme entstanden ist? Die Antwort lautet EXIF-Daten.

EXIF steht für Exchangeable Image File Format. Es ist ein weltweiter Industriestandard für technische Metadaten in der Digitalfotografie.


Welche Informationen sind in EXIF-Daten gespeichert?

Jedes Mal, wenn eine Spiegelreflexkamera, eine Systemkamera oder ein Smartphone auslöst, wird ein Datenblatt direkt im Bilddatei-Header angelegt:

  • Hardware-Spezifikationen: Hersteller (Apple, Sony, Canon usw.), Kameramodell, Objektivtyp und Seriennummern.
  • Belichtungsparameter: Blendenöffnung (f-Stop), Belichtungszeit, ISO-Empfindlichkeit, Brennweite und Weißabgleich.
  • Zeit und Geodaten: Sekundengenauer Aufnahmezeitpunkt und GPS-Koordinaten.

Technischer Aufbau und Struktur von EXIF

EXIF-Daten werden direkt in Standard-Containerstrukturen wie JPEG (über den APP1-Marker), HEIC, TIFF und RAW-Dateien eingebettet. Beim Verschieben oder Umbenennen der Datei bleiben sie vollständig erhalten.


EXIF-Daten anzeigen, prüfen und auditieren

Mit unserem kostenlosen EXIF Viewer können Sie alle Header-Einträge lokal im Browser prüfen, ohne Bilder ins Internet hochzuladen.

Möchten Sie wissen, was in Ihren Fotos steht?

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